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EDI MIT DAIMLER

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Elektronischer Datenaustausch mit Daimler

Ein Einblick in die EDI-Anforderungen der Daimler Ag weltweit

Zulieferer der Daimler AG sehen sich mit einer Vielzahl von möglichen EDI-Anforderungen konfrontiert. Die verbindlichen Vorgaben von Daimler an EDI-Prozesse und -Formate sind sehr heterogen und stellen ein Spiegelbild der digitalen Transformation dar, welche die globale Automobilindustrie momentan durchläuft.

Daimler nutzt bei der Anbindung der deutschen Werksstandorte mit dem alten VDA-Standard nach wie vor die Klassiker der automobilen EDI-Historie:

Von Daimler genutzte VDA-Formate zur Anbindung der deutschen Werksstandorte

  • rcv VDA 4905: Lieferabruf von Daimler nach altem VDA Standard
  • snd VDA 4913: Liefermeldung an Daimler nach altem VDA Standard
  • snd VDA 4906: Rechnung an Daimler nach altem VDA Standard

Mit diesen VDA-Nachrichtentypen der ersten Stunde werden innerhalb des Daimlerkonzerns vor allem die deutschen Werke angebunden, deren wichtigste Vertreter hier aufgelistet sind:

  • Daimler AG Berlin
  • Daimler AG Gaggenau
  • Daimler AG Germersheim
  • Daimler AG Hamburg
  • Daimler AG Mannheim
  • Daimler AG Sindelfingen
  • Daimler AG Stuttgart
  • Daimler AG Wörth (Mercedes Benz Special Trucks)

Einsatz klassischer EDIFACT-Formate bei der Daimler AG

Daneben werden seit längerer Zeit auch klassische EDIFACT-Formate eingesetzt, die sich jedoch nie übergreifend durchsetzen konnten:

Von Daimler genutzte EDIFACT-Formate

  • DELFOR: Lieferabruf von Daimler im EDIFACT-Format
  • DELINS: Feinabruf von Daimler im ODETTE-Format
  • DESADV: Liefermeldung an Daimler im EDIFACT-Format
  • INVOIC: Rechnung an Daimler im EDIFACT-Format

Hohe Anforderungen an EDI-Subsysteme durch eine Vielzahl unterschiedlicher Formate

In diesem Konglomerat an EDI-Nachrichten und -Formaten setzt Daimler eine Vielzahl unterschiedlicher Werkskennungen und Abladestellen ein. Die meisten ERP-Systeme halten die dafür nötigen Kombinationen aus unterschiedlichen Absender- und Empfänger-IDs jedoch nicht umfassend in den Stammdaten vor.

Für eine schnelle und umfassende Implementierung des EDI-Nachrichtenaustauschs mit der Daimler AG sollte daher das EDI-Subsystem in der Lage ist, Daimler-interne Kennungen auf die internen Nummernkreise des ERP-Systems umzuschlüsseln, damit eingehende Nachrichten beim Import über die entsprechende ERP-Schnittstelle richtig zugeordnet werden können. Bei ausgehenden EDI-Nachrichten an Daimler sorgt das EDI-System dann für die richtige Adressierung der zu sendenden EDI-Nachrichten, und leitet die korrekten Empfänger-Kennungen aus der ERP-internen Zuordnung ab. Die Lösungen von Softzoll erfüllen diese Bedingungen vollumfänglich.

Anbindung US-amerikanischer Daimler-Produktionsstätten

Eine weitere Besonderheit muss von den Lieferanten bei der Integration US-amerikanischer Daimler-Produktionsstätten mit EDI-Nachrichten berücksichtigt werden. Daimler setzt in diesem Bereich komplett auf den amerikanischen ANSI X12-Standard.

Von Daimler eingesetzte ANSI X12-Nachrichtentypen:

  • rcv ANSI X12 830: Lieferabruf von Daimler USA im amerikanischen ANSI X12-Format
  • rcv ANSI X12 862: Feinabruf von Daimler USA im amerikanischen ANSI X12-Format
  • snd ANSI X12 856: Liefermeldung an Daimler USA im amerikanischen ANSI X12-Format
  • snd ANSI X12 810: Rechnung an Daimler USA im amerikanischen ANSI X12-Format
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Daimler Supplier Portal

Softzoll-EDI/Daimler-EDI-Handbuch

Daimler Handbücher für die Datenfernübertragung

Einsatz von XML-Formaten bei Daimler

Bei der Belieferung mit C-Teilen setzt Daimler zum Teil unterschiedliche Procurement-Dienstleister ein, deren Plattformen i.d.R. mit XML-Formaten arbeiten, um den Lieferanten die händische Erfassung von Belegen zu ersparen:

U.a. Von Daimler verwendete XML-Formate

  • rcv XML ORDERS xCBL3.5: Bestellung von Daimler via CommerceOne im XML-Format
  • rcv XML ORDERS: Bestellung von Daimler via Covisint im XML-Format

Beim Versand von Rechnungen an Daimler ist zu beachten: dass Daimler auf den Versand von INVOIC-Nachrichten in einigen EDI-Szenarien mit dem Versand von APERAK-Nachrichten im EDIFACT-Format antwortet, um die erfolgreiche Verarbeitung der eingegangenen Rechnungen zu bestätigen oder eine Ablehnung zu quittieren.

  • rcv APERAK: Verarbeitungsstatus von Daimler im EDIFACT Format

Da die meisten ERP-Systeme keine Schnittstellen für den Import des Verarbeitungsstatus aus den APERAK-Nachrichten vorsehen, muss das vorgelagerte EDI-System speziell darauf ausgelegte Zusatzfunktionalitäten bieten. Softzoll bietet für ein erfolgreiches APERAK-Management entsprechende Module, kann aber ebenso durch zusätzlich im EDI-Workflow hinterlegte Logiken die eingehenden APERAK-Nachrichten von Daimler auf Fehlercodes prüfen, die Message-IDs von abgelehnten Rechnungen automatisiert per eMail versenden und dabei die Inhalte des Prüfberichts als CSV-Attachement in die eMail-Nachricht inkludieren.

OFTP2 – Mittel der Wahl für die EDI-Kommunikation mit Daimler

Daimler setzt für den Transport der EDI-Nachrichten zwischen den Konzernstandorten und der Zuliefererindustrie komplett auf das OFTP2-Protokoll. Als externen Dienstleister für alle OFTP2 Services setzt Daimler dabei auf T-Systems, die für die komplette Abwicklung der initialen OFTP2-Verbindungsimplementierung und das Management und den Betrieb bestehender OFTP2-Kommunikationsstrecken (OFTP2 Zertifikatswechsel etc.) verantwortlich zeichnet. Vereinzelt bestehen auch Vorgaben hinsichtlich einer AS2-Implementierung, diese betreffen dann aber überwiegend die Procurement-Dienstleister im Rahmen der C-Teile Beschaffung.

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Daimler AG/Mercedes Benz-Portal,
Fragen zu „Projekt Zukunft“

Was Sie zum "Projekt Zukunft" bei Daimler wissen sollten

Um sich mit einer nachhaltigeren und fokussierteren Geschäftsstrategie besser auf globale Veränderungen einstellen zu können ist der Daimler-Konzern am 1. November 2019 mit einer neuen Unternehmensstruktur gestartet. Dies beinhaltete vor allem die Ausgliederung des Geschäfts mit Pkw, Vans sowie Lkw und Bussen in die Tochtergesellschaften. Mit Ende Oktober 2019 sind diese Änderungen durch Eintragung in das Handelsregister wirksam geworden.

Für Lieferanten der bisherigen Daimler AG bedeutet das u.a. auch direkte Auswirkungen auf den EDI-Datenaustausch von bestehenden und zukünftigen EDI-Implementierungen. Daimler wechselt im Zuge des „Projekt Zukunft“ die Formate der EDI-Nachrichten weg von den alten VDA ASCII-Formatdefinitionen hin zu den neuen globalen VDA EDIFACT-Vorgaben. Insbesondere stehen dabei zunächst folgende EDI-Prozesse im Vordergrund:

Projekt Zukunft – folgende EDI-Prozesse finden Verwendung

  • rcv VDA 4985 Global DELJIT: Feinabruf von Daimler im VDA EDIFACT-Format DELJIT
  • snd VDA 4933 Global DESADV: Transportauftrag an Daimler im VDA EDIFACT-Format DESADV
  • snd VDA 4938 Global INVOIC: Rechnung an Daimler im VDA EDIFACT-Format INVOIC
  • rcv VDA 4938 Global INVOIC: Gutschrift von Daimler im VDA EDIFACT-Format INVOIC

Für die logistische Abwicklung für die deutschen Werke der Daimler AG wird es – unabhängig davon, ob diese in der neuen Konzernstruktur zur Daimler AG, Mercedes-Benz AG oder Daimler Truck AG gehören – zwar keine neuen Odette-IDs geben; allerdings bedarf es zum Beispiel zur Übertragung von Rechnungen/Gutschriften (VDA4938) neuer Odette-Ids. Gutschriften werden weiterhin über VDA 4908 oder VDA 4938 versendet werden, wobei aber das neuere Format VDA 4938 von Daimler jetzt bevorzugt wird.

Zum Projekt Zukunft und sich ergebenden Änderungen bietet Daimler auf seiner Unternehmenshomepage ein ausführliches Portal für Lieferanten und Kunden mit Spezifikationen und zusätzlichen Informationen zu allen Neuerungen im Zuge der EDI-spezifischen Umstellungen bei Daimler. Weitere wichtige Infos zum Thema Elektronischer Datenaustausch mit Daimler AG finden Sie hier.

 

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